Motivation

Kognitive Produkte nehmen sich selbst und ihre Umgebung mittels Sensoren wahr und leiten daraus maschinell repräsentiertes Wissen her. Dadurch sind sie in der Lage aus ihrer bisherigen Nutzung zu lernen und ihr Verhalten stetig anzupassen und zu verbessern. Sie können komplexe Instruktionen von NutzerInnen „verstehen“ und ihr Verhalten den NutzerInnen „erklären“, aber auch ihr eigenes Verhalten analysieren und mit unvorhergesehenen Situationen robust umgehen. Kognitive Produkte sind dadurch letztlich verlässlicher, flexibler, adaptiver, interaktiver und leistungsfähiger als bisher. In der Vergangenheit wurden diese Konzepte vorrangig in Konsumgütern eingesetzt, das Ziel der Area 4 ist, kognitive Produkttechnologien Schritt für Schritt in die Produktion zu integrieren.

Portfolio

Das zentrale Ziel von Area 4.1 ist es, kognitive industrielle Produkte zu entwickeln und in realistischen Anwendungen zum Einsatz zu bringen. Dabei sollen die kognitiven Fähigkeiten verwendet werden, um die Produktfunktionen über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg zu optimieren, um die Kundenzufriedenheit, die Produktqualität und die Nachhaltigkeit zu maximieren und die Produktionskosten zu minimieren.

Um Produkte mit kognitiven Fähigkeiten auszustatten, werden Sensorik, Vernetzung und Softwareplattformen benötigt, welche sowohl zuverlässig (viele Produkte und ihre Produktion sind sicherheitskritisch) als auch kosteneffizient sind (die Wertschöpfung der Kognition muss die zusätzlichen Hardware- und Entwicklungskosten zumindest kompensieren, um Geschäftsmodelle zu ermöglichen).

Gemeinsam mit den Industriepartnern werden Fallstudien kognitiver Produkte realisiert. Anhand dieser Fallstudien werden sowohl die Anforderungen an die technischen Lösungen abgeleitet, als auch die Leistungsfähigkeit und Praxistauglichkeit der technischen Lösungen bewertet. Aufbauend auf den Resultaten der Areas 1-3, wird Area 4.1 kognitive Produkte für realistische Anwendungen realisieren und zwar durch (i) Fallstudien, die kognitive Produkte realisieren, (ii) Optimierung von Produkten über deren gesamten Produktlebenszyklus hinweg, (iii) Entwicklung von Sensorik, Vernetzung und Softwareplattformen für kognitive Produkte.

Damit bildet Area 4.1 einen der beiden anwendungsorientierten Bereiche und stellt somit einen zentralen Integrationspunkt im Zentrum dar.

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Konrad Diwold

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Jasmin Grosinger

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Katarina Milenković

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Stanley Nwabuona

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Researcher
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