Seit Februar 2026 ist unsere Area Managerin Ouijdane Guiza für einen sechsmonatigen Forschungsaufenthalt an der Universität Zürich.
Agentic AI für Software Evolution
Ouijdane arbeitet mit Prof. Harald Gall und der SEAL-Gruppe (Software Evolution and Architecture Lab) zusammen, einem der führenden Forschungsteams im Bereich Software Engineering in Europa. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf Agentic AI für Software Evolution, insbesondere auf der Entwicklung KI-gestützter Ansätze zur Unterstützung von Entwicklerinnen und Entwicklern bei Upgrade-Workflows für Drittanbieter-Bibliotheken, eine zunehmend komplexe Herausforderung in modernen Software-Ökosystemen.
Vernetzung in der Schweizer Forschungsgemeinschaft
Im Februar nahm Ouijdane am CHOOSE Forum teil, einer etablierten Plattform, die akademische und industrielle Teilnehmende aus der ganzen Schweiz zusammenbringt, um Ideen zu Software Engineering, Künstlicher Intelligenz und Scientific Computing auszutauschen. Eine wertvolle Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen und ihre Forschungsansätze vorzustellen.
Eine Zusammenarbeit in beide Richtungen
Die Partnerschaft zwischen Pro²Future und der Universität Zürich hat sich als echter wechselseitiger Austausch erwiesen. Pooja Rani (ehemals Postdoc-Forscherin an der Universität Zürich und heute Professorin an der Universität Mannheim) besuchte das Pro²Future-Team, um ihre Forschung zu Green Software Engineering vorzustellen und regte damit wertvolle Diskussionen über nachhaltige Softwarepraktiken an.
Im Gegenzug hielt Ouijdane einen Gastvortrag für Masterstudierende der Universität Zürich im Rahmen des Kurses „Advanced Software Engineering” und brachte damit eine praxisnahe Forschungsperspektive direkt in den Hörsaal. Weitere Austausche zwischen den beiden Gruppen sind bereits in Planung.
Gefördert durch die HR Excellence Initiative
Dieser Forschungsaufenthalt wird durch die HR Excellence Initiative des UAR Innovation Network unterstützt. Die Initiative fördert internationale Forschungsaufenthalte, um das UAR Innovation Network als attraktives Arbeitsumfeld für hochqualifiziertes Forschungspersonal zu stärken, die internationale Sichtbarkeit des Netzwerks zu erhöhen und den Forschungs- und Innovationsstandort Oberösterreich langfristig zu sichern.
In der jüngsten Förderrunde (offen für UAR-Mitgliedsorganisationen bis Ende 2025) erhielten fünf Forschungsaufenthalte aus drei Institutionen eine Förderzusage. Pro²Future ist stolz, zwei Forschende unterstützt zu sehen: Ouijdane Guiza an der Universität Zürich (Schweiz) und Ekaterina Sysoykova an der TU Berlin (Deutschland).
Pro²Future dankt dem UAR Innovation Network herzlich für die Ermöglichung dieser internationalen Forschungsmöglichkeiten. Das kontinuierliche Engagement für Forschermobilität und Exzellenz ist ein wesentlicher Beitrag zur Stärkung und Sichtbarkeit der oberösterreichischen Forschungsgemeinschaft.

