Linz, Juni 2026. Die voestalpine Stahlwelt war am 17. Juni 2026 Schauplatz eines neuen Formats im oberösterreichischen Forschungsgeschehen: Das UAR Innovation Network lud erstmals zum UAR IN:VENT – einer Veranstaltung, die Forschende aus dem gesamten Netzwerk an einem Ort zusammenbrachte.
Dass Forschungszentren in Oberösterreich nicht nebeneinander, sondern miteinander arbeiten sollen, ist kein neuer Gedanke. Aber selten bekommt dieser Anspruch einen so konkreten Rahmen wie an diesem Tag. Rund 180 Personen aus 16 Zentren – Menschen, die sonst in ihren jeweiligen Institutionen forschen, entwickeln und publizieren – hatten die Gelegenheit, sich gegenseitig kennenzulernen und zu verstehen, was die anderen eigentlich tun.
Genau dafür war auch unser Pitch gedacht. Wir haben Pro²Future als COMET K1-Kompetenzzentrum vorgestellt, das an der Schnittstelle von Kognition, Nachhaltigkeit und industrieller Produktion forscht – mit dem Ziel, Produkte und Produktionssysteme smarter, sicherer und ressourceneffizienter zu machen. Die Gespräche im Anschluss haben gezeigt, dass die Schnittstellen zu anderen Zentren zahlreich sind.
Die thematischen Arbeitsgruppen des Tages deckten ein breites Spektrum ab – von Fragen rund um KI in der industriellen Anwendung über Materialinnovationen bis hin zu Strategien in der europäischen Forschungsförderung. Weniger wichtig als die Themen selbst war dabei die Art, wie gearbeitet wurde: offen, direkt und mit dem Ziel, ins Tun zu kommen.
Zwei Impulsgeber erinnerten daran, dass hinter jeder Innovation auch eine Haltung steckt. Ali Mahlodji und Dejan Stojanovic sprachen über das, was Forschungskultur ausmacht – und was sie manchmal ausbremst.
Pro²Future nimmt aus dem UAR IN:VENT konkrete Anknüpfungspunkte mit – und die Überzeugung, dass Vernetzung keine Begleiterscheinung guter Forschung ist, sondern ein Teil davon.











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