Pro²Future

Pro²Future – Products and Production Systems of the Future

Industrie-Forschungszentrum Pro²Future
Products and Production Systems of the Future“ > „Pro- Pro- Future“ > „Pro2Future“ ist die auf ein Wort reduzierte, entscheidende Herausforderung der Industriesysteme der Zukunft. Industrieunternehmen aus Oberösterreich und der Steiermark haben in Kooperation mit führenden technischen Universitäten und internationalen Forschungseinrichtungen diese Herausforderung zur Initiative für ein thematisch weltweit erstes Forschungszentrum gemacht. Die Forschungsförderungsgesellschaft FFG bzw. bmwfw und bmvit haben am 30. Juli 2016 den Projektantrag für ein COMET K1-Zentrum genehmigt. Im Pro²Future Zentrum werden ab 2017 rund 45 Forscherinnen und Forscher mit einer genehmigten Finanzierung von rund 17 Mio € in der ersten Zentrumsphase arbeiten.

Was kommt nach Industrie 4.0?
Die Miniaturisierung der Mikroelektronik, zusammen mit einer globalen Vernetzung im Internet und WWW haben in der letzten Dekade zu völlig neuen industrie- und wirtschaftsrelevanten Einsatzszenarien eingebetteter Informations- und Kommunikationstechnologien geführt. Digitalisierung und Virtualisierung eröffnen ein nie da gewesenes Spektrum an Möglichkeiten für zukünftige Produkte (Smarte Produkte, Digitale Produkte, Online-Produkte) und deren Herstellungsprozesse (Intelligente Fabriken, „Digitale“ Produktion, Virtuelle Fabriken). Erstmals können und müssen Produkte und Produktionssysteme als eng verwoben verstanden, gestaltet, entwickelt und betrieben werden.

Forschungsherausforderung – Kognitive Industriesysteme
Pro²Future setzt an Forschungsfragen und Anwendungspotenzialen auf, die aus der Verschränkung aus Produktgestaltung und den dazugehörigen Produktionssystemen entstehen, und vereinigt erstmals weltweit diese beiden Aspekte zu einem holistischen Innovationsansatz. Zentraler Fokus der Pro²Future Forschung sind eingebettete Künstliche Intelligenz (KI) Technologien, mithilfe derer Produkte und Produktionssysteme mit menschenähnlichen kognitiven Fähigkeiten wie Wahrnehmen, Interpretieren, Verstehen, Memorieren und Lernen, Vorhersagen, Schlussfolgern und entsprechendem kognitionsgesteuertem Handeln ausgestattet werden. Laienhaft könnte man von „Produkten, die Denken“, bzw. „Produktionssystemen, die Denken“ sprechen. Pro2Future konsolidiert Zentrumsforschungsergebnisse in zwei Kernbereichen, nämlich (i) Kognitive Produkte, und (ii) Kognitive Produktionssysteme. Darüberhinaus werden in drei Grundlagenbereichen die Themenfelder (i) maschinelles Wahrnehmen und Bewusstsein, (ii) Kognitive Robotik und Shop Floors und (iii) Kognitive Entscheidungssysteme bearbeitet.

Weltführende Industrieunternehmen – Weltführende Forschung
Pro²Future ist eine Initiative der größten und wichtigsten Industrieunternehmen Österreichs zur Forschungskooperation mit erstklassigen wissenschaftlichen Einrichtungen. Ein Konsortium bestehend aus 22 weltführenden österreichischen Industrieunternehmen aus den Bereichen Prozessindustrie (Stahl: AMAG, Leistritz, Primetals, SFL, voestalpine Stahl; Kunststoff: Poloplast), Automatisierung und Steuerungstechnik (AVL, AZO, KEBA, KNAPP, Siemens), Werkzeuge und Komponenten (AMS, Andritz, EPCOS, GAW, Magna, TCM, Trumpf, Wacker Neuson), sowie Endprodukte (Fischer, Fronius, TIGER) hat sich zu einem Forschungs- und Innovationsverbund zusammengeschlossen. Als wissenschaftliche Partner kooperieren die bedeutendsten technischen Forschungseinrichtungen in Oberösterreich (Technisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der JKU) und der Steiermark (Technische Universität Graz, Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik, Fakultät für Informatik und Biomedizinische Technik, und der Fakultät für Maschinenbau und Wirtschaftswissenschaften), sowie herausragenden Institutionen der europäischen Produktionsforschung (DFKI GmbH, TU München, Universitäten Lorraine, Maribor, Stuttgart und Uppsala), dem österreichischen Spitzeninstitut für industrielle Innovation, PROFACTOR, und Österreichs führenden Forschungseinrichtungen für Künstliche Intelligenz (ÖFAI) und innovative IKT (evolaris).

Eröffnung
COMET K1-Zentrum Pro²Future
VERSCHOBEN

Aufgrund einer Erkrankung von Professor Ferscha musste die für 07.09.2017 geplante Eröffnungsveranstaltung leider auf unbestimmte Zeit verschoben werden.

Professor Ferscha prägt unser Pro²Future wie kein Zweiter. Wir wollen daher die Feier nur gemeinsam mit unserem wissenschaftlichen Leiter durchführen. Deshalb werden wir die Eröffnung jedenfalls zu einem späteren Zeitpunkt und gemeinsam mit Professor Ferscha nachholen.

Selbstverständlich schreitet der Aufbau des Pro²Future COMET-Zentrums auch in der Zwischenzeit weiter voran.

KONTAKT

Pro2Future GmbH Geschäftsführung
Univ.-Prof. Dr. Alois Ferscha +43 699 11111010
Mag. Heimo Theuretzbacher-Fritz +43 664 8592308

Gesellschafter
AVL List GmbH, FRONIUS International GmbH, JKU Linz, PROFACTOR GmbH, TU Graz

Forschungsförderung
bmwfw, bmvit, FFG, Bundesland Oberösterreich und Bundesland Steiermark, SFG